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Unser Forschungs- und Entwicklungsprogramm umfaßt die Entwicklung spezifischer Baugruppen neuartiger CIs. Cochlear Implantate sollen bei völliger Gehörlosigkeit angewendet werden. Bei diesen Implantaten handelt es sich um mehrkanalige Elektostimulatoren zur Stimulation des Hörnervs.
Krankenversorgung. Weltweit sind bereits viele Tausend Patienten operiert worden. An der Tübinger HNO-Klinik werden unsere Patienten in einem speziellen Kompetenzzentrum für Cochlear Implants versorgt. Zum Tübinger Cochlear-Implant-Centrum...
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Cochlear Implant Künstliches Ohr für gehörlose Kinder und Erwachsene
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Unser Forschungs- und Entwicklungsprogramm begann 1994 und wird gegenwärtig mit Mitteln des BMFT (Bundesministerium für Forschung und Technologie) sowie mit Industriemitteln weitergeführt. Dabei werden Implantatkomponenten z.T. mittels Nanotechnologie entwickelt.
Die Implantate, die auch bals Implantierbarte Hörgeräte bezeichnet werden, sollen in ausgewählten Fällen einer Innenohrschwerhörigkeit (v.a. wenn Hörgeräte nicht helfen), einer kombinierten Innen- und Mittelohrschwerhörigkeit sowie nicht operabler Mittelohrschwerhörigkeiten angewendet werden.
Bei diesen Implantaten handelt es sich um aktive Vibrationsverstärker, die an die Gehörknöchelchen des Mittelohres oder an das Runde Fenster des Innenohres angeschlossen werden und deren Signal im Nano- und Mikrobereich bis zu den inneren Hörsinneszellen geleitet wird. Die vom Implantat erzeugten Vibrationen biegen die Sinneshärchen der inneren Hörsinneszellen um, wodurch ein Höreindruck entsteht. (Hinweis: Mittelohrimplantate sind für Gehörlose nicht geeignet, letztere brauchen ein sog. Cochlear Implant.)
Krankenversorgung. Heute implantieren wir Teil- und Vollimplantate. Weltweit sind seit 1997 mehrere Tausend Patienten operiert worden. An der HNO-Klinik Tübingen werden die Operations-Kosten in der Regel von den Gesetzlichen wie auch von den privaten Kassen übernommen. Sprechstundentermine für Schwerhörige können unter der Tel.-Nr. 07071-2988044 vereinbart werden (Privatpatienten: 2988013).
Video Vollständig implantierbares Hörgerät CARINA - Patienten berichten
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Forschung. Diese Implantate dienen der Versorgung einer Mittelohrschwerhörigkeit. Eine Mittelohrschwerhörigkeit ist nicht selten auf den Verlust eines oder mehrerer der Gehörknöchelchen zurückzuführen. Ein 1993 begonnenes und vom Bundesministerium für Forschung und Technologie unterstütztes Forschungsprogramm im Verbund mit einem mittelständischen Unternehmen der Region (Fa. Kurz, Dusslingen) sowie dem Institut für Mechanik B der Universität Stuttgart hat zur Entwicklung moderner künstlicher Innenohrknöchelchen aus Titan geführt. Sie heißen heute TTP: Tübinger Titanprothesen und werden weltweit, vor allem in Europa und in den USA zur Wiederherstellung des Mittelohres angewendet. Sie wiegen nur rund 4 mg (1 mg ist der Tausendste Teil eines Gramms) und haben eine Dicke von nur einem halben Millimeter. Ihre Länge reicht von 2,25 bis 4,75 Millimeter und kann vom Operateur während der Operation selbst bestimmt werden. Die Tübinger Titanprothesen wurden von Prof. Dr. Rolf Lehner mit Computermodellen entwickelt. Und weil sie aus Titan sind, sind sie hochverträglich und halten prinzipiell ein Leben lang. Akustische und klinische Studien haben gezeigt, dass in vielen (nicht in allen) Fällen das Hörvermögen nachhaltig verbessert werden kann und häufiger als zuvor die Mittelohrfunktion wieder gesteigert werden kann.
Krankenversorgung. Heute implantieren wir mehrere hundert Hör-Implantate pro Jahr. Weltweit sind mehrere Tausend Patienten operiert worden. An der HNO-Klinik Tübingen werden die Operations-Kosten in der Regel von den Gesetzlichen wie auch von den privaten Kassen übernommen. Sprechstundentermine für Schwerhörige können unter der Tel.-Nr. 07071-2988044 vereinbart werden (Privatpatienten: 2988013). |
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TTP Tübinger Titan-Prothese. Für die Krankenversorgung routinemäßig verwendetes künstliches Gehörknöchelchen aus Titan.
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